herz und tulus

Liebe Alleswoller und Nichtsbereuer, Schluckspechte, Schnapsdrosseln und solche, die es werden wollen. Die Fichtestraße, hört man’s an dunklen Ecken munkeln, sei kulinarisch wohlerschlossen wie lang’ nicht mehr und das, liebe hungrige Menschen, können Sie nun einmal selbst kritisch überprüfen: Es schicken sich nämlich das stadtbekannte Luxuswirtshaus Herz & Niere und dessen Nebenniere, das tulus lotrek an, ihre Freundeskreise zu kombinieren, auf dass diese eine Schnittmenge bilden und gemeinsam alles ungeschehen machen, was Christoph Hauser, der mit inneren Werten punktet und Maximilian Strohe, der Mann für`s Tamtam, Ihnen auftischen. Und damit Sie das Spektakel nicht allzu nüchtern betrachten, greifen Michael Köhle und Ilona Scholl dabei tüchtig zur Flasche und nehmen Ihnen so ganz nebenbei Schwellenangst und Fahrtüchtigkeit. Wannwowaswieviel? Wann: Am 9.4.2017 um 18:00 Uhr gibt’s Aperitif. Um 18:30 ist Menübeginn. Wo: Wir starten im tulus lotrek (Fichtestr. 24, 10967 Berlin) und ortswechseln nach dem 3. Gang rüber ins Herz&Niere ( Fichtestr. 31). Was: 6 Gänge mit Weinbegleitung, Aperitif, Wasser, Kaffee und Schlussschnapperl. Wieviel: 180 Euro pro Person und 40 Plätze insgesamt. Karten für den kulinarischen Stadtspaziergang in guter, alter Fichtestraßenmanier (wenig Bewegung bei viel zu Essen) sind über herzundniere@tuluslotrek.de käuflich erwerbbar. Zahlung erfolgt per Vorkasse. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir bei diesem Menü keine Rücksicht auf Allergien und Unverträglichkeiten nehmen können.

tulus

An alle militanten Bacchanten, sich das Brett-Geber mit Fettleber, Gürtelweiterschnaller, Korkenknaller, liebe Alleswoller & Nichtsbereuer, wir sind das tulus lotrek und weil wir dieser Tage häufig gefragt werden, warum das eigentlich der Fall ist und was wir damit meinen, wollen wir's hier kurz erläutern.

Ein Wort zur Namenspatronage

Wir verweisen damit mehr oder weniger deutlich auf Henri de Toulouse-Lautrec, der vielen in erster Linie als Maler und Grafiker der französischen Belle Epoque bekannt sein wird. Uns ist viel wichtiger, dass er ein großer Fresser war, der auf seinen Reisen Schiffskombüsen an sich riss, legendäre Dinnerparties für die Pariser Halbwelt schmiss und das obligatorische Einstecktuch im Sakko - den berühmten Bauhaus-Funktionalismus hellsichtig vorwegnehmend- durch eine Muskatnussreibe ersetzte, um die 4-12 Gläser Port, die er am Tag benötigte, um auf Betriebstemperatur zu bleiben, jederzeit aromatisieren zu können. Wir schreiben ihn "falsch", damit uns keiner auf "klassisch" französische Cuisine festnageln kann.

Außerdem halten wir's auch küchenstilistisch mit Toulouse-Lautrec, den die neuerdings so populären zaghaft-subtilen Aromenspiele der leichten Gemüseküche niemals ins Auswärts getrieben hätten und servieren zu Filet-, Gourmet- und Edelstücken intensive Saucen, sind Freunde des "Buttertricks" und lassen geschmacksneutralere Beilagen, deren Existenzberechtigung sich höchstens aus dem Sättigungswunsch des geneigten Genießers ableiten ließe, konsequent zuhause (Eigenreflex im Bedarfsfall: noch zwei Gänge ordern und die nächste Buddel Wein entkorken!)

Das war die Vorstellungsrunde und nun wollen wir auf den Tellern halten, was wir im Einleitungstext versprechen! Einen schönen Abend für Euch und all jene, die Ihr am liebsten doppelt seht!

Euer Team tulus

Speisen

Unsere aktuelle Speise- und Menükarte.

Reservierung

In Reservierungsfragen wenden Sie sich vertrauensvoll an unseren Anrufbeantworter unter 030 41 95 66 87

Wir rufen Sie zurück, sobald das Soufflé aus dem Ofen ist.

Gerne nehmen wir Ihren Reservierungswunsch auch online entgegen unter Bookatable.

anfahrt

Fichtestraße 24

10967 Berlin

030 41 95 66 87

mail@tuluslotrek.de

Gemunkel

  • Tina Hüttl war da!

    Tina Hüttl von der Berliner Zeitung war da. Und das war übrigens folgendermaßen.

    qiezgeflüster

    Die Grazien von Qiez haben uns mit Ihrer Anwesenheit beehrt und hernach einen Text geschmiedet, den wir uns gegenseitig vorlesen, wenn einer schlechte Laune hat.

    Von Tisch zu Tisch - tulus lotrek

    Im Tagesspiegel

    Auch Bernd Matthies hat zu uns gefunden und schrieb hernach dies: Von Tisch zu Tisch – tulus lotrek.